Unternehmerin vor einem Whiteboard lacht ich die Kamera
Lesezeit: 5 Minuten

Ihr KI-Content ist bald kennzeichnungspflichtig

21.07.2026 — 

Viele Unternehmen produzieren nicht zu wenig Content. Sie produzieren ihn zu langsam, zu aufwendig oder ohne zu wissen, ob er in den entscheidenden Kanälen überhaupt sichtbar wird. Deshalb müssen Sie sich jetzt fragen: Wie lassen sich Videos effizient skalieren? Wann müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden? Und wie finden potenzielle Kunden heute über Google und KI-Systeme zu einer Marke?

Denn digitale Sichtbarkeit verändert sich grundlegend. Google bezieht Social-Media-Inhalte zunehmend in die Suche ein, während ChatGPT, Gemini oder Perplexity eigene Antworten und Empfehlungen formulieren. Klassische Kennzahlen wie Suchvolumen reichen deshalb nicht mehr aus: Unternehmen müssen verstehen, welche Fragen ihre Zielgruppen tatsächlich stellen, in welchen Antworten sie erscheinen und welche Quellen dabei relevant sind

Online Marketing Aktuell 07/26
– Unsere Fokusthemen

Ein KI Avatar wird zu Ihrem digitalen Zwilling 🎥

Die Geschäftsführung soll regelmäßig auf LinkedIn präsent sein? Der Vertrieb braucht Videos für unterschiedliche Zielgruppen? Produktneuheiten sollen schnell und professionell kommuniziert werden?

Dafür muss nicht jedes Mal ein neues Kamerateam anrücken.

Mit einem persönlichen KI-Avatar entsteht aus einem professionellen Initialdreh ein fotorealistischer digitaler Zwilling. Sobald neue Skripte freigegeben sind, lassen sich daraus immer wieder neue Videos produzieren – schnell, flexibel und passend für verschiedene Kanäle, Zielgruppen und Sprachen.

Ein persönlicher KI-Avatar eignet sich ideal für:

  • Produkt- und Leistungsvideos

  • Social-Media-Content für LinkedIn, Instagram und YouTube

  • Individuelle Vertriebsvideos für verschiedene Zielgruppen

  • Mehrsprachige Videokommunikation

  • Produktneuheiten und regelmäßige Unternehmensupdates

Das Entscheidende: Der Avatar ersetzt nicht den Menschen.

Die reale Person bleibt das Gesicht, die Stimme und der glaubwürdige Absender der Botschaft. Der KI-Avatar sorgt lediglich dafür, dass ihre Kommunikation häufiger, schneller und effizienter ausgespielt werden kann.

Weniger Drehtage. Mehr Sichtbarkeit.

Wir von DREIKON begleiten den gesamten Produktionsprozess: von der Konzeption und Skripterstellung über den professionellen Initialdreh und die Avatar-Erstellung bis zu Schnitt, Motion Design, Untertiteln und kanaloptimierten Videoformaten.

So wird aus einem einzigen Drehtag eine skalierbare Content-Lösung für Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation.

Tabellarische Übersicht zu KI Anwendungsfällen

KI-Kennzeichnungspflicht ab August 2026: Was Unternehmen jetzt prüfen sollten ⚖️

Ab dem 02.08 rückt das Thema Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten stärker in den Fokus. Wichtig ist dabei jedoch: Es gibt keinen Grund zur Panik. Nicht jede Nutzung von KI führt automatisch zu einer Kennzeichnungspflicht. Entscheidend ist vielmehr, wie stark KI an der Erstellung beteiligt war, ob Inhalte öffentlich ausgespielt werden und ob beim Publikum der Eindruck entstehen könnte, der Inhalt sei rein menschlich erstellt worden.

Die Ikonen der EU: Die Europäische Kommission stellt für bestimmte Anwendungsfälle freiwillig nutzbare Kennzeichnungs-Icons zur Verfügung. Diese können eine einheitliche und verständliche Kommunikation unterstützen und können kostenlos hier heruntergeladen werden.

Wichtiger Hinweis: Diese Einordnung dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Unternehmen sollten ihre konkreten KI-Anwendungsfälle, Veröffentlichungsprozesse und geplanten Kennzeichnungen durch den eigenen Datenschutzbeauftragten und/oder einen spezialisierten IT-Rechtsanwalt prüfen lassen.

Bildschirmaufnahme aus der Google Search Console

Google macht Social-Media-Sichtbarkeit endlich messbar 📊

Google erweitert die Search Console aktuell um sogenannte Platform Properties. Damit können Unternehmen und Content Creator künftig nachvollziehen, wie ihre Beiträge auf Instagram, TikTok, X und YouTube in der Google-Suche und in Discover performen. Sichtbar werden unter anderem Impressionen, Klicks, erfolgreiche Beiträge und die Suchanfragen, über die Nutzer auf Social- und Video-Content aufmerksam werden. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt.

Warum das für Sie wichtig ist:

  • Social Media wird Teil der SEO-Auswertung: Die Wirkung von Social- und Video-Content lässt sich nicht mehr nur anhand plattformeigener Kennzahlen beurteilen.

  • Suchanfragen werden sichtbar: Unternehmen erkennen, über welche Themen und Fragestellungen Nutzer ihre Beiträge bei Google finden.

  • Content-Erfolge werden vergleichbarer: Erfolgreiche Posts, Videos und Formate können gezielter identifiziert und weiterentwickelt werden.

  • Kanalübergreifende Strategien werden messbarer: Website, Social Media und Video lassen sich künftig stärker als gemeinsames Sichtbarkeitsökosystem betrachten.

  • Neue Optimierungspotenziale entstehen: Aus den Daten können Themen, Formate und Inhalte abgeleitet werden, die nicht nur auf der Plattform selbst, sondern auch in der Google-Suche Reichweite erzielen.

Damit wächst zusammen, was bisher häufig getrennt ausgewertet wurde: Social Media, Video und klassische Suchmaschinenoptimierung. Für Unternehmen bedeutet das mehr Transparenz darüber, welchen Beitrag einzelne Kanäle tatsächlich zur digitalen Sichtbarkeit leisten.

Kennzahl des Monats

    P.S.: Kurz, knackig, wichtig!

    Diese Online Marketing Updates wollen Sie außerdem nicht verpassen.

    Neben den zuvor genannten Themen, haben wir ein paar frische Online Marketing News aufgeschnappt, die zu spannend sind, um sie für uns zu behalten. Hier kommen die Highlights:

    Social Media:

    • Reels ins Deutsche übersetzen: Instagram-Chef Mosseri gibt bekannt, dass Meta AI bald Instagram Reels auch ins Deutsche übersetzen kann. Creator können die Übersetzungen vorab prüfen und damit ihre Inhalte leichter für ein internationales Publikum zugänglich machen. › Weiterlesen

    • Instagram Instants: Instagram führt mit „Instants“ vergängliche Fotos und Videos in den Direktnachrichten ein, die nach dem Öffnen verschwinden oder nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden – ganz im “Snapchat-Stil”. Das Format soll vor allem spontane, ungefilterte Inhalte fördern und bietet neue Möglichkeiten für persönliche Einblicke und exklusive Teaser. › Weiterlesen

    SEA:

    • Kennzeichnung von KI Ads:

      Google führt neue Kennzeichnungen für KI-generierte oder KI-bearbeitete Anzeigen ein. Im „Mein Anzeigen-Center“ können Nutzer künftig nachvollziehen, wie eine Werbung erstellt wurde; bei Googles eigenen KI-Werbetools erfolgt der Hinweis automatisch. › Weiterlesen

    Foto einer DREIKON Mitarbeiterin

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    DREIKON Teamfoto

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