KPIs Marketing

KPIs im Marketing sind Kennzahlen, mit denen sich überprüfen lässt, ob Marketingaktivitäten definierte Ziele erreichen. Dabei ist nicht jede verfügbare Zahl automatisch ein KPI. Entscheidend ist, ob eine Kennzahl einen konkreten Bezug zu einem Marketing- oder Geschäftsziel besitzt und dadurch zur Bewertung oder Steuerung von Maßnahmen beiträgt. Welche Marketing-KPIs relevant sind, hängt deshalb vom jeweiligen Ziel ab. Für Markenbekanntheit sind andere Kennzahlen sinnvoll als für Leadgenerierung, Umsatz, Profitabilität oder Kundenbindung. Auch der betrachtete Kanal und die jeweilige Phase im Marketing-Funnel beeinflussen die Auswahl.

Das Wichtigste zu KPIs im Marketing in Kürze

  • Marketing-KPIs messen den Fortschritt in Bezug auf definierte Ziele.
  • Nicht jede Metrik ist automatisch ein KPI.
  • Wichtige Kennzahlen sind unter anderem Conversion Rate, CPL, CAC, ROAS, ROMI und Customer Lifetime Value.
  • Die Auswahl der KPIs sollte sich am Geschäftsziel, am Marketingziel und an der Funnel-Phase orientieren.
  • Einzelne Kennzahlen sind nur begrenzt aussagekräftig und sollten möglichst im passenden Kontext interpretiert werden.
  • Ein KPI-Reporting sollte nicht möglichst viele, sondern möglichst relevante Kennzahlen enthalten.

Was sind KPIs im Marketing?

KPI steht für Key Performance Indicator, übersetzt meist Schlüsselkennzahl oder Leistungskennzahl. Ein Marketing-KPI zeigt, wie erfolgreich eine Marketingaktivität im Hinblick auf ein vorher definiertes Ziel ist.
Das zentrale Merkmal eines KPI ist daher nicht die Messbarkeit selbst, sondern der Bezug zu einer konkreten Zielsetzung. Die Anzahl der Website-Besuche kann beispielsweise eine relevante Metrik sein. Wird als Ziel jedoch definiert, mehr qualifizierte Anfragen über die Website zu generieren, können Conversion Rate oder Cost per Lead wesentlich aussagekräftiger sein. Marketing-KPIs können dabei sowohl operative als auch wirtschaftliche Aspekte abbilden. Einige Kennzahlen zeigen, ob Nutzer mit einer Kampagne interagieren. Andere messen, wie effizient Marketingbudget eingesetzt wird oder welchen Umsatz neu gewonnene Kunden langfristig erzeugen.

Warum sind Marketing-KPIs wichtig?

Im Marketing entstehen in der Regel große Mengen unterschiedlicher Daten. Ohne klare Auswahl besteht die Gefahr, dass viele Werte erhoben werden, die kaum zur Bewertung von Marketingmaßnahmen beitragen. KPIs reduzieren diese Datenmenge auf entscheidungsrelevante Kennzahlen. Dadurch lassen sich:

  • Entwicklungen über Zeit beobachten,
  • Kampagnen vergleichen,
  • Abweichungen von Zielwerten erkennen.

KPIs zeigen jedoch nicht automatisch die Ursache einer Entwicklung. Sinkt beispielsweise die Conversion Rate, können veränderter Traffic, ein anderes Angebot oder Probleme auf einer Landingpage verantwortlich sein. Der KPI zeigt zunächst die Veränderung – für die Ursachenanalyse werden zusätzliche Daten benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen KPI, Metrik und Vanity Metric?

Die Begriffe KPI und Metrik werden häufig synonym verwendet, beschreiben jedoch nicht dasselbe. Jeder KPI ist eine Metrik, aber nicht jede Metrik ist ein KPI.

  • Eine Metrik ist zunächst ein messbarer Wert. Dazu können Seitenaufrufe, Klicks, Impressionen oder Öffnungen einer E-Mail gehören. Ein KPI entsteht erst dann, wenn eine solche Kennzahl direkt mit einem relevanten Ziel verbunden wird.
  • Als Vanity Metrics werden häufig Zahlen bezeichnet, die auf den ersten Blick positiv wirken, aber nur eingeschränkt zeigen, ob ein eigentliches Geschäftsziel erreicht wird. Eine hohe Anzahl von Social-Media-Impressionen kann beispielsweise Aufmerksamkeit anzeigen. Ob daraus qualifizierte Leads, Kunden oder Umsatz entstehen, lässt sich daraus allein jedoch nicht ableiten.

Ob eine Kennzahl eine Vanity Metric oder ein sinnvoller KPI ist, hängt deshalb auch vom Ziel ab. Für eine reine Awareness-Kampagne können Reichweite oder Impressionen durchaus zentrale Leistungskennzahlen darstellen.

Die wichtigsten Marketing-KPIs im Überblick

KPITypisches ZielBerechnung / GrundprinzipAussage

Conversion Rate

Conversion steigern

Conversions ÷ relevante Besuche oder Interaktionen × 100

Anteil der Nutzer, die eine gewünschte Aktion ausführen

Cost per Lead (CPL)

Leadgenerierung effizienter machen

Marketingkosten ÷ generierte Leads

durchschnittliche Kosten je Lead

Customer Acquisition Cost (CAC)

Neukundengewinnung bewerten

Akquisitionskosten ÷ neue Kunden

Kosten je gewonnenem Kunden

Return on Ad Spend (ROAS)

Werbeeffizienz bewerten

zugeordneter Werbeumsatz ÷ Werbekosten

Umsatz im Verhältnis zum eingesetzten Werbebudget

Return on Marketing Investment (ROMI)

Wirtschaftlichkeit von Marketing bewerten

keine einheitliche Formel; abhängig von der Definition des Marketingertrags und der einbezogenen Marketingkosten

wirtschaftlicher Ertrag einer Marketinginvestition

Customer Lifetime Value (CLV/LTV)

langfristigen Kundenwert bewerten

abhängig vom Geschäftsmodell; meist auf Basis von durchschnittlichem Kundenumsatz, Marge und Dauer der Kundenbeziehung

erwarteter wirtschaftlicher Wert eines Kunden über die Kundenbeziehung

MQL-to-SQL-Rate

Leadqualität und Übergang zum Vertrieb bewerten

SQLs ÷ MQLs × 100

Anteil der Marketing Qualified Leads, die zu Sales Qualified Leads werden

Click-through-Rate (CTR)

Klickleistung von Anzeigen oder Inhalten bewerten

Klicks ÷ Impressionen × 100

Anteil der Impressionen, die zu einem Klick führen

Retention Rate

Kundenbindung bewerten

gehaltene Kunden ÷ relevante Ausgangskunden × 100

Anteil der Kunden, die im betrachteten Zeitraum gehalten werden

Churn Rate

Kundenverluste beobachten

verlorene Kunden ÷ relevante Ausgangskunden × 100

Anteil der Kunden, die im betrachteten Zeitraum verloren gehen

Die Übersicht zeigt, dass sich Marketing-KPIs nicht nur durch ihre Berechnung unterscheiden, sondern vor allem durch den Zweck, für den sie eingesetzt werden. Welche Kennzahl relevant ist, hängt deshalb immer vom jeweiligen Marketing- oder Geschäftsziel ab. Ein KPI wie der CPL eignet sich beispielsweise zur Bewertung der Effizienz der Leadgenerierung, während der ROAS die Wirtschaftlichkeit von Werbeausgaben einordnet.

Gerade bei wirtschaftlichen Kennzahlen ist zudem eine einheitliche Definition wichtig. ROMI und Customer Lifetime Value können je nach Geschäftsmodell, Datenbasis und Betrachtungszeitraum unterschiedlich berechnet werden. Für interne Vergleiche sollte daher dokumentiert sein, welche Kosten, Erlöse und Zeiträume in die jeweilige Kennzahl einfließen.

Welche KPIs im Marketing passen zu welchem Ziel?

KPIs für Markenbekanntheit

Bei Maßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit stehen häufig Kennzahlen wie Reichweite, Impressionen, Sichtbarkeit, Marken-Suchvolumen oder Share of Voice im Mittelpunkt. Diese Werte zeigen, in welchem Umfang eine Marke beziehungsweise ihre Inhalte potenziell wahrgenommen werden.
Solche Kennzahlen lassen sich jedoch nicht ohne Weiteres mit Umsatzkennzahlen gleichsetzen. Awareness-KPIs messen eine andere Phase des Marketing-Funnels als Conversion- oder Umsatz-KPIs.

KPIs für Leadgenerierung

Bei der Leadgenerierung werden Kennzahlen relevant, die sowohl die Menge als auch die Qualität der gewonnenen Kontakte abbilden. Dazu gehören beispielsweise Conversion Rate, Cost per Lead, Anzahl der Marketing Qualified Leads sowie MQL-to-SQL-Rate.
Die reine Zahl generierter Leads reicht dabei häufig nicht aus. Ein niedriger CPL kann positiv erscheinen, gleichzeitig aber wenig aussagekräftig sein, wenn nur wenige dieser Leads die definierten Qualitätskriterien erfüllen.

KPIs für Umsatz und Profitabilität

Wenn Marketing direkt anhand seiner wirtschaftlichen Wirkung bewertet werden soll, gewinnen Kennzahlen wie CAC, ROAS, ROMI oder der Customer Lifetime Value an Bedeutung. ROAS betrachtet beispielsweise das Verhältnis von Werbeumsatz und Werbeausgaben. Die Kennzahl zeigt damit vor allem die Effizienz des eingesetzten Werbebudgets, bildet aber nicht automatisch sämtliche Kosten oder die tatsächliche Profitabilität eines Geschäftsmodells ab.

KPIs für Kundenbindung

Bei bestehenden Kunden verschiebt sich der Fokus von Akquisition auf Bindung und langfristigen Kundenwert. Retention Rate, Churn Rate und Customer Lifetime Value sind hierfür typische Kennzahlen.
Besonders bei Geschäftsmodellen mit wiederkehrenden Umsätzen kann die Betrachtung der Kundenbindung wichtig sein, weil hohe Akquisitionszahlen allein nicht ausreichen, wenn gleichzeitig viele Kunden wieder verloren gehen.

Wie lassen sich die richtigen Marketing-KPIs auswählen?

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1. Geschäftsziel bestimmen

Zunächst sollte geklärt werden, welches übergeordnete Ziel unterstützt werden soll. Das kann beispielsweise Umsatzwachstum, Neukundengewinnung, Markenbekanntheit oder eine höhere Kundenbindung sein.

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2. Marketingziel konkretisieren

Aus dem Geschäftsziel wird ein konkretes Marketingziel abgeleitet. Soll beispielsweise die Zahl qualifizierter Anfragen steigen, muss definiert werden, was als qualifizierter Lead gilt.

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3. Messbaren KPI auswählen

Anschließend wird eine Kennzahl ausgewählt, die möglichst unmittelbar zeigt, ob sich das definierte Ziel entwickelt. Für die Leadgenerierung können beispielsweise CPL und MQL-to-SQL-Rate gemeinsam sinnvoll sein.

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4. Zielwert und Reaktion festlegen

Ein KPI wird besonders nützlich, wenn feststeht, wie ein bestimmter Wert interpretiert wird. Neben der Messung sollte deshalb auch definiert werden, welche Analyse oder Handlung bei deutlichen Abweichungen folgt.

Marketing-KPIs nach Kanal

SEO- und Content-Marketing-KPIs

Im SEO- und Content-Marketing können unter anderem organischer Traffic, Rankings, Klickrate in Suchergebnissen, Sichtbarkeit und organische Conversions betrachtet werden. Welche Kennzahl im Vordergrund steht, hängt vom Zweck der Inhalte ab.
Bei einem informationsorientierten Fachartikel kann beispielsweise organische Reichweite relevant sein. Eine auf Leadgenerierung ausgerichtete Landingpage wird dagegen stärker anhand von Conversions oder qualifizierten Anfragen bewertet.

Paid-Ads- und Performance-Marketing-KPIs

Im Performance-Marketing gehören CTR, Cost per Click, Conversion Rate, Cost per Acquisition und ROAS zu häufig verwendeten Kennzahlen.
Dabei entstehen häufig Abhängigkeiten zwischen mehreren KPIs. Ein niedriger Klickpreis ist beispielsweise nicht automatisch positiv, wenn die daraus resultierenden Besuche kaum konvertieren. Für die Bewertung einer Kampagne ist deshalb meist eine Kombination mehrerer Kennzahlen sinnvoll.

Social-Media-KPIs

Zu typischen Social-Media-Metriken gehören Reichweite, Impressionen, Klicks, Follower-Entwicklung und Engagement Rate. Welche davon als KPI verwendet werden, hängt erneut vom Kampagnenziel ab.
Eine Kampagne mit dem Ziel Markenbekanntheit benötigt andere Leistungskennzahlen als eine Social-Ad-Kampagne, die unmittelbar Leads oder Käufe generieren soll.

E-Mail-Marketing-KPIs

Im E-Mail-Marketing werden häufig Zustellrate, Öffnungsrate, Klickrate, Conversion Rate und Abmelderate ausgewertet. Die Öffnungsrate allein zeigt beispielsweise noch nicht, ob Empfänger anschließend auf Inhalte klicken oder eine gewünschte Handlung durchführen.

Je näher ein KPI am eigentlichen Marketingziel liegt, desto unmittelbarer ist in der Regel seine Aussage über den Erfolg der Maßnahme.

Wie werden Marketing-KPIs richtig interpretiert?

Ein einzelner KPI liefert immer nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Entwicklung. Deshalb sollten Kennzahlen nicht nur als Momentaufnahme, sondern im zeitlichen und fachlichen Kontext betrachtet werden. Eine steigende Conversion Rate kann beispielsweise positiv wirken. Wenn gleichzeitig der Traffic stark sinkt, kann die absolute Zahl der Conversions trotzdem zurückgehen. Umgekehrt kann ein höherer Cost per Lead vertretbar sein, wenn die Qualität der Leads steigt und daraus deutlich mehr Kunden entstehen.

Leading und Lagging Indicators

Bei der Interpretation kann außerdem zwischen vorlaufenden und nachlaufenden Kennzahlen unterschieden werden.

  • Je nach Ziel können beispielsweise Klicks, Leads oder Engagement als Leading Indicators dienen, wenn sie Hinweise auf eine spätere Entwicklung geben
  • Lagging Indicators bilden dagegen ein Ergebnis ab, das erst nachgelagert sichtbar wird, etwa Umsatz, Neukunden oder Customer Lifetime Value
  • Die Zuordnung ist nicht immer absolut: Eine Kennzahl kann für ein bestimmtes Ziel ein nachlaufender Indikator und für ein späteres Geschäftsergebnis zugleich ein vorlaufender Indikator sein

Leading und Lagging Indicators erfüllen unterschiedliche Funktionen und können sich deshalb sinnvoll ergänzen.

Was gehört in ein KPI-Dashboard?

Ein KPI-Dashboard bündelt relevante Kennzahlen an einem zentralen Ort. Ziel sollte nicht sein, sämtliche verfügbaren Marketingdaten abzubilden. Ein gutes Dashboard konzentriert sich auf Werte, die für die jeweilige Entscheidungsebene tatsächlich relevant sind. Für eine Marketingleitung können beispielsweise Kosten, Leads, Neukunden und ROMI entscheidend sein, während für die operative Kampagnensteuerung zusätzlich CTR, Conversion Rate oder kanalbezogene Kostenkennzahlen benötigt werden.
Wichtig sind außerdem einheitliche Definitionen. Wird beispielsweise der Begriff „Lead“ in verschiedenen Systemen unterschiedlich verwendet, verlieren vergleichende Reports an Aussagekraft. Konsistente Berechnungsgrundlagen sind daher eine Voraussetzung für belastbares KPI-Reporting.

Häufige Fehler beim Umgang mit KPIs im Marketing

Ein typischer Fehler besteht darin, möglichst viele Kennzahlen gleichzeitig als KPI zu behandeln. Dadurch wird das Reporting umfangreicher, ohne zwangsläufig mehr Orientierung zu schaffen. Problematisch sind insbesondere:

  • Kennzahlen ohne klaren Zielbezug: Impressionen, Klicks oder Website-Besuche können wichtige Informationen liefern, sagen allein aber nur begrenzt etwas darüber aus, ob beispielsweise ein Umsatz- oder Leadziel erreicht wird.

  • Unterschiedliche Messmethoden: Besonders im kanalübergreifenden Marketing hängt die Zuordnung von Conversions und Umsatz davon ab, welches Attributionsmodell verwendet wird.

  • Fehlende Dokumentation: Ein KPI sollte deshalb immer zusammen mit seiner Definition, Datenquelle und Berechnungslogik dokumentiert werden.

Marketing-KPIs sind keine isolierten Wahrheiten. Sie sind Messgrößen, deren Aussagekraft vom gewählten Kontext abhängt.

Fazit: KPIs im Marketing schaffen Orientierung durch Zielbezug

KPIs im Marketing helfen dabei, Marketingaktivitäten systematisch zu bewerten und Entwicklungen messbar zu machen. Ihre Aussagekraft entsteht jedoch erst durch die Verbindung mit einem klar definierten Ziel. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, wie viele Kennzahlen verfügbar sind, sondern welche Kennzahlen tatsächlich zeigen, ob ein gewünschtes Ergebnis erreicht wird. Conversion Rate, CPL, CAC, ROAS oder CLV erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben und sollten entsprechend ihres Zwecks eingesetzt werden.
Wer Marketing-KPIs konsistent definiert, im richtigen Kontext betrachtet und mit geeigneten Vergleichswerten verbindet, erhält eine belastbarere Grundlage für Reporting und Marketingentscheidungen.

Häufige Fragen zu KPIs im Marketing

Welche KPIs gibt es im Marketing?

Im Marketing gibt es zahlreiche KPIs für unterschiedliche Ziele und Kanäle. Häufig verwendet werden unter anderem Conversion Rate, Cost per Lead, Customer Acquisition Cost, ROAS, ROMI, Customer Lifetime Value, CTR, Retention Rate und Churn Rate.

Was sind die wichtigsten Marketing-KPIs?

Eine allgemeingültige Auswahl der wichtigsten Marketing-KPIs gibt es nicht. Relevant sind die Kennzahlen, die unmittelbar mit den jeweiligen Geschäfts- und Marketingzielen verbunden sind. Für Leadgenerierung können beispielsweise CPL und MQL-to-SQL-Rate wichtig sein, für Performance-Kampagnen ROAS und Conversion Rate.

Was ist der Unterschied zwischen KPI und Metrik?

Eine Metrik ist grundsätzlich jeder messbare Wert. Ein KPI ist dagegen eine Metrik, die zur Bewertung eines definierten Ziels verwendet wird. Deshalb kann dieselbe Kennzahl in einem Unternehmen ein KPI und in einem anderen lediglich eine ergänzende Metrik sein.

Wie viele Marketing-KPIs sollte ein Unternehmen messen?

Eine feste Anzahl gibt es nicht. Entscheidend ist, dass die ausgewählten KPIs die wesentlichen Ziele abdecken und für Entscheidungen nutzbar bleiben. Ein überschaubares Set relevanter Kennzahlen ist häufig hilfreicher als ein Reporting mit sehr vielen gleichwertig dargestellten Metriken.

Welche KPIs eignen sich für Online-Marketing?

Geeignete Online-Marketing-KPIs hängen vom Kanal und vom Ziel ab. Typische Beispiele sind CTR, Conversion Rate, Cost per Lead, Customer Acquisition Cost und ROAS. Für SEO, Social Media oder E-Mail-Marketing kommen jeweils weitere kanalspezifische Kennzahlen hinzu.

Was ist ein guter Wert für einen Marketing-KPI?

Pauschale Zielwerte sind nur eingeschränkt sinnvoll. Ein guter KPI-Wert hängt unter anderem von Branche, Geschäftsmodell, Marge, Kanal, Zielgruppe und Kampagnenart ab. Aussagekräftiger sind häufig interne Zielwerte, historische Entwicklungen und methodisch passende Vergleichswerte.

  1. Übersicht
  2. Definition
  3. KPI, Metrik & Vanity Metric
  4. Marketing-KPIs im Überblick
  5. Ziele
  6. Auswahl von Marketing KPIs
  7. Marketing-KPIs nach Kanal
  8. Interpretation von Marketing KPIs
  9. KPI-Dashboard
  10. Häufige Fehler
  11. Fazit
  12. Quellen
  13. FAQ
  14. Blog
  15. Leistungen
  16. Glossar